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Lage bei Bosch Rexroth spitzt sich zu

IG Metall Verwaltungsstelle Waiblingen
22.03.2017
Arbeitgeber versuchen Mitbestimmung zu Unterwandern. Leitende Angestellte von der Konzernzentrale in Lohr am Main werden tageweise nach Fellbach beordert um dort in der Montage zu arbeiten.

Nach der verkündeten Standortschließung zum 31.12.2017 sinkt die Moral der Beschäftigten. Keiner arbeitet mehr als er vertraglich schuldet. Der Produktionsrückstand ist in der Zwischenzeit erheblich. Zum Aufholen des Produktionsrückstandes sind leitende Angestellte von Lohr am Main nach Fellbach beordert worden. Hier werden Arbeitsplätze vernichtet und Bosch Rexroth dachte die Beschäftigten arbeiten bis zum Schluss. "Ich habe den Eindruck, dass die Geschäftsführung gedacht hat, die Menschen freuen sich über das zusätzliche Geld für Überstunden und Samstagsarbeit", so Sandra Kocken, Gewerkschaftssekretärin. Jetzt muss die Geschäftsleitung feststellen, dass dieser Plan nicht aufgeht.
"Ich erwarte, einen fairen Umgang mit uns Beschäftigten", so Isik. Deswegen verlangt der Betriebsrat, dass die leitenden Angestellten wieder nach Lohr fahren.

Der Betriebsrat hat mit der Geschäftsführung eine Vereinbarung, die besagt, dass bis zum Abschluss von Verhandlungen die Geschäftsführung einer Verlagerung nicht vorgreift.
"Auch daran halten sie sich nicht", so Isik. "Wir haben von Kollegen erfahren, dass die Geschäftsführung Aufträge umsteuert weg, vom Fellbacher Standort hin zu anderen Standorten."
IG Metall und der Betriebsrat halten den profitablen Standort weiterhin für zukunftsfähig und arbeiten an einem Zukunftskonzept.

Anhang:

Pressemitteilung vom 22.03.2017
Pressemitteilung vom 22.03.2017
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Letzte Änderung: 22.03.2017 - 14:15 Uhr