IG Metall Waiblingen
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Herzlich willkommen bei der IG Metall Waiblingen

Demokratie statt Konzernmacht! Freihandelsabkommen stoppen!

Der Ortsvorstand der IG Metall Waiblingen hat beschlossen den Aktionstag zu unterstützen 

Am Samstag 11.10.2014 sammelten Tausende an 3.700 Orten Unterschriften für die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA. In Stuttgart hatten über 50 Organisationen zu einer Kundgebung mit anschließender Demonstration aufgerufen, unter anderem der DGB und die IG Metall, ca. 800 Personen nahmen an der Demonstration teil. Auch die IG Metall Jugend Waiblingen Ludwigsburg war mit dabei:

Das Ringen um die Handelsabkommen spitzt sich zu: Ende September hat Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel auf dem EU-Kanada-Gipfel die Paraphierung von CETA gestoppt und Nachverhandlungen verlangt. Dass Gabriel auf einmal so entschieden gegen CETA vorgeht, ist dem Druck der SPD-Basis geschuldet. Wenn das CETA-Abkommen scheitert, dann wird auch TTIP politisch kaum mehr durchsetzbar sein.

Kernpunkte der Forderungen der IG Metall sind:
1) Freihandelsabkommen dürfen weder Arbeitnehmer- noch Verbraucherschutz-, Sozial- und Umweltstandards gefährden
2) Jede Art von Investitionsschutzabkommen wird abgelehnt
3) Alle ILO-Kernarbeitnormen müssen von der US-Seite unterzeichnet werden.

Wird auch nur einer dieser Punkte nicht erfüllt, bleibt es beim "Nein" der IG Metall zu TTIP.

Mit TTIP (Transatlantisches Handels- und Investitionsabkommen) soll eine Freihandelszone zwischen EU und USA entstehen, die fast die Hälfte der Wirtschaftskraft der Welt vereinigt. Doch was uns als Chance für mehr Arbeitsplätze verkauft wird, ist in Wirklichkeit ein Generalangriff auf demokratische Rechte, Sozial- und Umweltstandards. TTIP steht nicht allein: CETA, das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada soll bereits jetzt unterzeichnet werden. Doch die Ratifizierung können wir noch verhindern! TISA soll unsere Daseinsvorsorge (z. Bsp. Wasserversorgung, Bildung, Gesundheitswesen) im großen Stil privatisieren.

Staatliche Souveränität war gestern: Kommen CETA und TTIP, bekommen internationale Konzerne das Recht, vor außerstaatlichen Schiedsgerichten gegen z. Bsp. Sozial- und Umweltstandards zu klagen und aufgrund von Gewinnverlusten Schadenersatz zu fordern. Die Urteile wären bindend und unwiderru-ich - bezahlen müssen wir! Erkämpfte Standards sind in Gefahr! Handels- und Investitionshemmnisse sollen mit TTIP abgebaut werden. In der Praxis heißt das: hart erkämpfte Standards wie Tarifverträge, Mindestlöhne und gewerkschaftliche Rechte sind einer sprunghaften Profitsteigerung im Weg und sollen weg. Auch letzte geschützte Bereiche der Daseinsvorsorge werden dem Gewinnprinzip geöffnet und privatisiert. Die Folge: Eine weitere Umverteilung von unten nach oben und weitreichender Demokratieabbau. Die Konzerne stehen in den Startlöchern: Die große Mehrheit in Deutschland will keine genmanipulierten Lebensmittel und kein Fracking – weder am Bodensee noch anderswo. Mit Fracking sollen märchenhafte Profite eingefahren werden, die Umweltzerstörung spielt keine Rolle. Dabei ist klar: Wir brauchen nicht niedrigere, sondern höhere Umweltstandards und ein weltweites Verbot von Fracking! Tschüss Demokratie? Über all diese Themen verhandelt eine Handvoll Bürokraten und Wirtschaftslobbyisten hinter verschlossenen Türen und am Ende steht ein simples ja oder nein unserer Parlamente. Gegen unsere Interessen soll hinter unserem Rücken unser Wahlrecht weiter entwertet und die demokratische Handlungsfreiheit maßgeblich eingeschränkt werden. Der Lobbyeinfluss der „global Player“ wird weiter steigen und es wird fast unmöglich werden, Regulierungen im Sinne des Allgemeinwohls gegen sie durchzusetzen. So funktioniert keine Demokratie! Stoppt die Freihandelsfalle! International werden die Freihandelsabkommen die negativen Auswirkungen des Kapitalismus weiter verstärken: Kriegsgefahr, weltweite Armut und die Verteilungsungerechtigkeit werden weiter zunehmen, denn es geht um knallharten Wettbewerb und nicht um Solidarität. Es hängt von unserem internationalen Widerstand ab, TTIP und die anderen Abkommen zu verhindern.
MACH MIT! INFORMIERE DICH ÜBER DIE EUROPAWEITE BÜRGERINITIATIVE GEGEN TTIP/CETA

(WWW.STOP-TTIP.ORG) UND SEI AM 11.OKTOBER MIT DABEI, WENN WIR EUROPAWEIT FÜR DEN ERHALT

UND AUSBAU UNSERER SOZIALEN, ÖKOLOGISCHEN UND DEMOKRATISCHEN STANDARDS DEMONSTRIEREN!

Flyer zum Aktionstag


Bildungszeitgesetz jetzt!

 

Gewerkschaften in Baden-Württemberg fordern fünf Tage Bildungszeit im Jahr, bezahlte Freistellung von der Arbeit für berufliche, allgemeine, politische oder gewerkschaftlcihe Bildung.

"Angelehnt an die Gesetzgebung der meisten anderen Bundesländer werden wir für Baden-Württemberg eine bezahlte Bildungsfreistellung von 5 Arbeitstagen pro Jahr einführen," so hatte die grün-rote Landesregierung in ihrer Koalitionsvereinbarung 2011 versprochen.

Was hat sich bisher getan? Nichts!

In den meisten anderen Bundesländern gibt es den sogenannten "Bildungsurlaub" schon lange! Außer Bayern, Thüringen, Sachsen und Baden-Württemberg haben alle Bundesländer Gesetze zur Bildungsfreistellung. Die Wirtschaft hat darunter nicht gelitten - im Gegenteil. Mehr Bildung ist gut für den einzelnen, für die Gesellschaft und für die Wirtschaft.

Wir fordern: Gib mir 5! Tage Bildungszeit im Jahr für Baden-Württemberg

Auch die Menschen in Baden-Württemberg brauchen mehr Bildungszeit! 2011 lag die Weiterbidlungsbereitschaft in Baden-Württemberg bei nur 8,8 Prozent. Bis 2013 werden hier nach einer Studie des Wirtschaftsministeriums 500.000 Fachkräfte fehlen. Der technologie Wandel und steigende Anforderungen machen eine ständige Weiterbidung ebenfalls notwendig. Auch Ehrenämter und politisches Engagement brauchen Weiterbidung.

Die grün-rote Landesregierung muss ihr Versprechen jetzt einhalten!

Postkarte

"Zukunft. Macht. Bildung"

Unter dem Motto "Zukunft. Macht. Bildung" zogen Ende September 20.000 junge Metallerinnen und Metaller durch die Straßen von Köln, demonstrierten, feierten und waren vor allem eines: gut drauf.
IG Metall Jugend WN und LB auf Facebook

Aufstehen statt sitzenbleiben

Es waren vor allem Auszubildende, junge Beschäftigte und Studierende, die mit rund 500 Bussen von überall aus Deutschland nach Köln kamen. Die teils stundenlangen Fahrten hatten sich gelohnt. Der Jugendaktionstag wurde nicht nur zu einer Riesenparty. Auch die Botschaft der jungen Metallerinnen und Metaller - Mehr Zeit und Geld für Bildung - kam an. Im Namen der "Revolution Bildung" zogen sie demonstrierend durch die Straßen von Köln für eine Revolution bei der Bildung. Sie forderten eine gerechte Reform des BAföG sowie eine neue Bildungsteilzeit.

Denn in vielen Unternehmen ist Weiterbildung und Qualifizierung eher die Ausnahme. Und das obwohl die meisten Beschäftigten es wichtig finden, sich im Beruf fortzubilden. Sieben von zehn jungen Arbeitnehmern sagten 2013 bei der großen Beschäftigtenumfrage der IG Metall an, dass sie sich für ihre Arbeit sogar weiterbilden müssten, damit sie ihren Job gut machen können.
Freie Entfaltung der Persönlichkeit

Bildung - das sollte auch nach dem Schul- und Studienabschluss nicht vorbei sein. Es muss auch im Arbeitsleben dazu gehören. Eine gute Bildung bedeutet jedoch auch eine freie Entfaltung der Persönlichkeit sowie Chancengleichheit. Doch das ist hierzulande immer noch nicht selbstverständlich. Noch immer spielt der Geldbeutel der Eltern eine große Rolle, wenn es um die Bildungschancen geht.

Umso wichtiger ist es, dass die Chancen sich ein Leben lang weiterzubilden, verbessert werden. Zurzeit wird bei der IG Metall über einen Tarifvertrag für eine neue Bildungsteilzeit in der Metall- und Elektroindustrie diskutiert. In der nächsten Metall-Tarifrunde will die Gewerkschaft durchsetzen, dass die Beschäftigten Ansprüche auf Zeit und Geld für ihre ganz persönliche berufliche Entwicklung bekommen.Detlef Wetzel, Erster Vorsitzender der IG Metall, appellierte an Politik und Arbeitgeber, Bildung als Investition in die Zukunft anzugehen: "Es müssen alle Qualifikationsstufen vorbereitet werden, auf die großen Umbrüche, die in unserer Gesellschaft stattfinden werden."

Der Jugendaktionstag war am Vormittag des 27. September mit zwei Kundgebungen am Hans-Böckler-Platz und am Heumarkt in Köln gestartet. Von dort aus zogen die Demonstranten zur Hauptkundgebung am Neumarkt. Dort sprachen der Erste Vorsitzende der IG Metall Detlef Wetzel und Christiane Benner, das für Jugend zuständige geschäftsführende Vorstandsmitglied und der Bundesjugendsekretär Eric Leiderer. Die Hip-Hopper Flowin Immo und Alberto moderierten und heizten den 20 000 ein. Vom Neumarkt ging es dann durch die Stadt und über den Rhein zum Festival in der Lanxess-Arena, mit den Bands Iries Révoltés, Bosse und Marteria.

- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar -

Mit der Kampagnen-Website www.fokus-werkvertraege.de informiert die IG Metall Funktionäre, Mitglieder und die interessierte Öffentlichkeit über die Kampagne der IG Metall zum Einsatz von Werkverträgen. Die Website enthält Hintergrundinfos, aber auch Arbeits- und Aktionsmaterialien zum Bestellen oder Herunterladen.

 

 


 

Abnicken? Aufgeben? Kämpfen

Die Arbeit bei Kärcher geht weiter, die IG Metall Waiblingen wird die Liste 1 weiter unterstützen. Mit einer Betriebsvereinbarung hat die alte Betriebsratsmehrheit sich seiner gesetzlichen Möglichkeiten beraubt. Wer auf vier Freistellungen verzichtet dient dem Unternehmen und missachtet die Arbeitnehmerinteressen. So Matthias Fuchs von der IG Metall Waiblingen. mehr...
 

 

 

Jedes neue Team-Mitglied macht die IG Metall stärker!

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Die IG Metall hat in den vergangenen Jahren viele neue Mitglieder gewonnen. Ein großer Erfolg der Aktiven in den Betrieben! Mit dieser Sonderwerbeaktion wollen wir an die Erfolge anknüpfen, denn immer mehr Kolleginnen und Kollegen teilen die Werte und Anliegen der IG Metall. Viele brauchen nur noch einen letzten Anstoß, um den entscheidenden Schritt zu tun und Mitglied zu werden.

Natürlich ist Mitgliederzuwachs kein Selbstzweck. Es geht darum, die Interessen der Beschäftigten kraftvoll zu vertreten, sie gerecht am Erfolg ihrer Unternehmen zu beteiligen und gemeinsam konkrete Verbesserungen in den Betrieben und Verwaltungen zu bewirken. Es geht um sichere und faire Arbeit, tragfähige Zukunftsperspektiven für jede und jeden und eine solidarische Arbeitswelt.

Sei ein Spielmacher!

Je stärker unsere Mannschaft ist, desto wirkungsvoller können wir unsere Interessen durchsetzen. Deshalb lohnt es sich, um jedes neue Team-Mitglied zu kämpfen. Mit diesem Faltblatt stellen wir Dir Informations- und Werbematerialien vor, die die aktuelle Sonderwerbeaktion erklären - und die Beitrittserklärung ist auch gleich zur Hand.

Bleib am Ball - es lohnt sich!