IG Metall Waiblingen
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Herzlich willkommen bei der IG Metall Waiblingen

Resolution der Vertrauensleutekonferenz vom 15.01.2015

Für eine freie, soziale und weltoffene Gesellschaft

Flüchtlinge sind willkommen!

Gemeinsam gegen Rassismus und Pegida-Hetze

Die hasserfüllten Attentate von Paris erschüttern die Welt. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer. Der Angriff auf unsere demokratischen Grundwerte verlangt nach umsichtigen Reaktionen, die von einer wertebezogenen Politik geprägt sein müssen. Nationale Abschottung und fremdenfeindliche Bewegungen wie PEGIDA und ihre regionalen Ableger wollen das Rad der Geschichte zurückdrehen. Sie belasten damit das Zusammenleben in unserer Gesellschaft schwer und schaden dem Ansehen Deutschlands. Wer mit diffusen Ängsten spielt, Intoleranz predigt oder Fremdenfeindlichkeit schürt, für den hat die IG Metall kein Verständnis.

Wir dürfen die Gefahr von Rechts nicht verharmlosen. Wir dürfen auch die in den Umfragen deutlich werdenden Ängste und Vorbehalte vieler Menschen nicht vernachlässigen, die sich nicht auf Demonstrationen äußern, aber mit ihnen sympathisieren. Dafür gibt es Ursachen, die nichts mit den Flüchtlingen oder dem Islam, aber sehr viel mit der sozialen Kälte zu tun haben. Dies kann den tatsächlichen und gefühlten Verlierern des globalen gesellschaftlichen Wandels sehr berechtigte Angst einjagen. Das Auffälligste an Pegida und Konsorten ist, dass deren Aussagen und Forderungen nicht auf Fakten oder Argumenten basieren, sondern schlicht von reflexhaften, dumpfen Gefühlen geleitet sind. Das Wort Ressentiments trifft diese Haltung exakt. Aber es gibt noch ein besseres Wort für das was Pegida und die vermeintlich besorgten Bürger, die sich dieser Bewegung anschließen, antreibt: Es ist schlicht und einfach Rassismus.

Statt Verständnis für Pegida und Co. aufzubringen muss jeder Form von Ausgrenzung, Rassismus und Menschenverachtung offen entgegen getreten werden.

Viele Mitglieder der IG Metall engagieren sich für ein kulturelles Miteinander, gegen Fremdenhass und für Respekt. Die IG Metall unterstützt alle demokratischen Kräfte, die sich gegen die Feinde von Freiheit und Demokratie engagieren. Sie setzt sich auch dafür ein, dass jeder bzw. jede in Deutschland eine Chance auf ein gutes Leben erhält, egal welche Herkunft, Lebensstil oder Religion er oder sie hat. Diese Vision von einem freien, offenen, und sozial gerechten Deutschland wird sie stets fördern.

Wir fordern deshalb alle Mitglieder und Beschäftigten auf, sich aktiv für eine offene und demokratische Gesellschaft einzusetzen, die sich den Maßstäben der sozialen Gerechtigkeit verpflichtet.

Wir sind deshalb stolz darauf, dass Deutschland sich in den letzten Jahren stärker gegenüber Zuwanderern geöffnet hat. Zuwanderung ist schon allein aufgrund des demographischen Wandels eminent wichtig für unsere Zukunft. Wir haben Werte die Hass, Fundamentalismus und Gewalt widersprechen. An diese Werte muss man sich halten, wenn man in Deutschland leben will.

Rechts und rechte Ideologien sind für Arbeitnehmer keine Alternative!

Resolution als pdf-Dokument


Sonderwerbeaktion 2015

Zur Unterstützung der Mitgliedergewinnung vor Ort bietet der Vorstand der IG Metall wieder eine Werbeaktion an. Auch in diesem Jahr wollen wir zusätzliche Anreize und Impulse geben, um die Mitgliederentwicklung positiv zu gestalten. Für jedes neue Mitglied, das im Aktionszeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 neu für die IG Metall gewonnen wird, erhalten unsere Werberinnen und Werber einen IG Metall-Gutschein-Code für einen Gutschein in Höhe von 15 Euro.

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Bildungszeitgesetz jetzt!

Bildungszeit ist Erfolg der Gewerkschaften

"Das Bildungszeitgesetz ist ein großer Erfolg der Gewerkschaften in Baden-Württemberg", sagte der DGB-Chef Nikolaus Landgraf zum Kabinettsbeschluss zur Bildungszeit vom 07.11.2014. Präzisierungen seien aber noch erforderlich.
"Betriebsinterne Weiterbildungen, die überwiegend im Interesse des Arbeitgebers erfolgen, müssen von einer Anrechnung ausgeschlossen werden", forderte die DGB-Vize Gabriele Frenzer-Wolf  zu den vorgesehenen weitgehenden Anrechnungsmöglichkeiten. Weitere Änderungsvorschläge werde der DGB in der nun folgenden Verbändeanhörung einbringen.
"Angelehnt an die Gesetzgebung der meisten anderen Bundesländer werden wir für Baden-Württemberg eine bezahlte Bildungsfreistellung von 5 Arbeitstagen pro Jahr einführen," so hatte die grün-rote Landesregierung in ihrer Koalitionsvereinbarung 2011 versprochen.
Auch die Menschen in Baden-Württemberg brauchen mehr Bildungszeit! 2011 lag die Weiterbildungsbereitschaft in Baden-Württemberg bei nur 8,8 Prozent. Bis 2013 werden hier nach einer Studie des Wirtschaftsministeriums 500.000 Fachkräfte fehlen. Der Technologiewandel und steigende Anforderungen machen eine ständige Weiterbildung ebenfalls notwendig. Auch Ehrenämter und politisches Engagement brauchen Weiterbildung.
Am 03.November haben die IG Metall Ludwigsburg und die IG Metall Waiblingen folgende Resolution zum Thema Bildungszeitgesetz beschlossen.  
Resolution

Demokratie statt Konzernmacht! Freihandelsabkommen stoppen!

Der Ortsvorstand der IG Metall Waiblingen hat beschlossen den Aktionstag zu unterstützen 

Am Samstag 11.10.2014 sammelten Tausende an 3.700 Orten Unterschriften für die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA. In Stuttgart hatten über 50 Organisationen zu einer Kundgebung mit anschließender Demonstration aufgerufen, unter anderem der DGB und die IG Metall, ca. 800 Personen nahmen an der Demonstration teil. Auch die IG Metall Jugend Waiblingen Ludwigsburg war mit dabei:

Das Ringen um die Handelsabkommen spitzt sich zu: Ende September hat Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel auf dem EU-Kanada-Gipfel die Paraphierung von CETA gestoppt und Nachverhandlungen verlangt. Dass Gabriel auf einmal so entschieden gegen CETA vorgeht, ist dem Druck der SPD-Basis geschuldet. Wenn das CETA-Abkommen scheitert, dann wird auch TTIP politisch kaum mehr durchsetzbar sein.

Kernpunkte der Forderungen der IG Metall sind:
1) Freihandelsabkommen dürfen weder Arbeitnehmer- noch Verbraucherschutz-, Sozial- und Umweltstandards gefährden
2) Jede Art von Investitionsschutzabkommen wird abgelehnt
3) Alle ILO-Kernarbeitnormen müssen von der US-Seite unterzeichnet werden.

Wird auch nur einer dieser Punkte nicht erfüllt, bleibt es beim "Nein" der IG Metall zu TTIP.

Mit TTIP (Transatlantisches Handels- und Investitionsabkommen) soll eine Freihandelszone zwischen EU und USA entstehen, die fast die Hälfte der Wirtschaftskraft der Welt vereinigt. Doch was uns als Chance für mehr Arbeitsplätze verkauft wird, ist in Wirklichkeit ein Generalangriff auf demokratische Rechte, Sozial- und Umweltstandards. TTIP steht nicht allein: CETA, das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada soll bereits jetzt unterzeichnet werden. Doch die Ratifizierung können wir noch verhindern! TISA soll unsere Daseinsvorsorge (z. Bsp. Wasserversorgung, Bildung, Gesundheitswesen) im großen Stil privatisieren.

Staatliche Souveränität war gestern: Kommen CETA und TTIP, bekommen internationale Konzerne das Recht, vor außerstaatlichen Schiedsgerichten gegen z. Bsp. Sozial- und Umweltstandards zu klagen und aufgrund von Gewinnverlusten Schadenersatz zu fordern. Die Urteile wären bindend und unwiderru-ich - bezahlen müssen wir! Erkämpfte Standards sind in Gefahr! Handels- und Investitionshemmnisse sollen mit TTIP abgebaut werden. In der Praxis heißt das: hart erkämpfte Standards wie Tarifverträge, Mindestlöhne und gewerkschaftliche Rechte sind einer sprunghaften Profitsteigerung im Weg und sollen weg. Auch letzte geschützte Bereiche der Daseinsvorsorge werden dem Gewinnprinzip geöffnet und privatisiert. Die Folge: Eine weitere Umverteilung von unten nach oben und weitreichender Demokratieabbau. Die Konzerne stehen in den Startlöchern: Die große Mehrheit in Deutschland will keine genmanipulierten Lebensmittel und kein Fracking – weder am Bodensee noch anderswo. Mit Fracking sollen märchenhafte Profite eingefahren werden, die Umweltzerstörung spielt keine Rolle. Dabei ist klar: Wir brauchen nicht niedrigere, sondern höhere Umweltstandards und ein weltweites Verbot von Fracking! Tschüss Demokratie? Über all diese Themen verhandelt eine Handvoll Bürokraten und Wirtschaftslobbyisten hinter verschlossenen Türen und am Ende steht ein simples ja oder nein unserer Parlamente. Gegen unsere Interessen soll hinter unserem Rücken unser Wahlrecht weiter entwertet und die demokratische Handlungsfreiheit maßgeblich eingeschränkt werden. Der Lobbyeinfluss der „global Player“ wird weiter steigen und es wird fast unmöglich werden, Regulierungen im Sinne des Allgemeinwohls gegen sie durchzusetzen. So funktioniert keine Demokratie! Stoppt die Freihandelsfalle! International werden die Freihandelsabkommen die negativen Auswirkungen des Kapitalismus weiter verstärken: Kriegsgefahr, weltweite Armut und die Verteilungsungerechtigkeit werden weiter zunehmen, denn es geht um knallharten Wettbewerb und nicht um Solidarität. Es hängt von unserem internationalen Widerstand ab, TTIP und die anderen Abkommen zu verhindern.
MACH MIT! INFORMIERE DICH ÜBER DIE EUROPAWEITE BÜRGERINITIATIVE GEGEN TTIP/CETA

(WWW.STOP-TTIP.ORG) UND SEI AM 11.OKTOBER MIT DABEI, WENN WIR EUROPAWEIT FÜR DEN ERHALT

UND AUSBAU UNSERER SOZIALEN, ÖKOLOGISCHEN UND DEMOKRATISCHEN STANDARDS DEMONSTRIEREN!

Flyer zum Aktionstag

"Zukunft. Macht. Bildung"

Unter dem Motto "Zukunft. Macht. Bildung" zogen Ende September 20.000 junge Metallerinnen und Metaller durch die Straßen von Köln, demonstrierten, feierten und waren vor allem eines: gut drauf.
IG Metall Jugend WN und LB auf Facebook

Aufstehen statt sitzenbleiben

Es waren vor allem Auszubildende, junge Beschäftigte und Studierende, die mit rund 500 Bussen von überall aus Deutschland nach Köln kamen. Die teils stundenlangen Fahrten hatten sich gelohnt. Der Jugendaktionstag wurde nicht nur zu einer Riesenparty. Auch die Botschaft der jungen Metallerinnen und Metaller - Mehr Zeit und Geld für Bildung - kam an. Im Namen der "Revolution Bildung" zogen sie demonstrierend durch die Straßen von Köln für eine Revolution bei der Bildung. Sie forderten eine gerechte Reform des BAföG sowie eine neue Bildungsteilzeit.

Denn in vielen Unternehmen ist Weiterbildung und Qualifizierung eher die Ausnahme. Und das obwohl die meisten Beschäftigten es wichtig finden, sich im Beruf fortzubilden. Sieben von zehn jungen Arbeitnehmern sagten 2013 bei der großen Beschäftigtenumfrage der IG Metall an, dass sie sich für ihre Arbeit sogar weiterbilden müssten, damit sie ihren Job gut machen können.
Freie Entfaltung der Persönlichkeit

Bildung - das sollte auch nach dem Schul- und Studienabschluss nicht vorbei sein. Es muss auch im Arbeitsleben dazu gehören. Eine gute Bildung bedeutet jedoch auch eine freie Entfaltung der Persönlichkeit sowie Chancengleichheit. Doch das ist hierzulande immer noch nicht selbstverständlich. Noch immer spielt der Geldbeutel der Eltern eine große Rolle, wenn es um die Bildungschancen geht.

Umso wichtiger ist es, dass die Chancen sich ein Leben lang weiterzubilden, verbessert werden. Zurzeit wird bei der IG Metall über einen Tarifvertrag für eine neue Bildungsteilzeit in der Metall- und Elektroindustrie diskutiert. In der nächsten Metall-Tarifrunde will die Gewerkschaft durchsetzen, dass die Beschäftigten Ansprüche auf Zeit und Geld für ihre ganz persönliche berufliche Entwicklung bekommen.Detlef Wetzel, Erster Vorsitzender der IG Metall, appellierte an Politik und Arbeitgeber, Bildung als Investition in die Zukunft anzugehen: "Es müssen alle Qualifikationsstufen vorbereitet werden, auf die großen Umbrüche, die in unserer Gesellschaft stattfinden werden."

Der Jugendaktionstag war am Vormittag des 27. September mit zwei Kundgebungen am Hans-Böckler-Platz und am Heumarkt in Köln gestartet. Von dort aus zogen die Demonstranten zur Hauptkundgebung am Neumarkt. Dort sprachen der Erste Vorsitzende der IG Metall Detlef Wetzel und Christiane Benner, das für Jugend zuständige geschäftsführende Vorstandsmitglied und der Bundesjugendsekretär Eric Leiderer. Die Hip-Hopper Flowin Immo und Alberto moderierten und heizten den 20 000 ein. Vom Neumarkt ging es dann durch die Stadt und über den Rhein zum Festival in der Lanxess-Arena, mit den Bands Iries Révoltés, Bosse und Marteria.

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Mit der Kampagnen-Website www.fokus-werkvertraege.de informiert die IG Metall Funktionäre, Mitglieder und die interessierte Öffentlichkeit über die Kampagne der IG Metall zum Einsatz von Werkverträgen. Die Website enthält Hintergrundinfos, aber auch Arbeits- und Aktionsmaterialien zum Bestellen oder Herunterladen.

 

 


 

Abnicken? Aufgeben? Kämpfen

Die Arbeit bei Kärcher geht weiter, die IG Metall Waiblingen wird die Liste 1 weiter unterstützen. Mit einer Betriebsvereinbarung hat die alte Betriebsratsmehrheit sich seiner gesetzlichen Möglichkeiten beraubt. Wer auf vier Freistellungen verzichtet dient dem Unternehmen und missachtet die Arbeitnehmerinteressen. So Matthias Fuchs von der IG Metall Waiblingen. mehr...